PSV Siegburg: Tourenbericht zur Wanderung vom Sonntag, dem 04.01.2026

Winterwanderung durch die Nord-Eifel

Bei strahlendem Sonnenschein und einer leichten Schneeauflage trafen sich 10 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde um 10:30 Uhr in Bad Münstereifel-Houverath am Sportplatz.

Von hier führte uns der Weg zunächst über den Houverather Bach und weiter nach Osten, bis wir den Ort Freisheim mit seinem schönen Fachwerk-Zentrum durchquerten. Wenig später erreichten wir das Vischeltal, dem wir einige Kilometer folgten. Vorbei an Schloss Vischel kamen wir zum gleichnamigen, einsam gelegenen Ort mit einem halben Dutzend Häusern. Hier wurde vor 800 Jahren die Zentralkirche für die umliegenden Ortschaften gebaut, vor 200 Jahren kam auch noch die Schule dazu. Kirche und Friedhof sind immer noch im Gebrauch. Aus der Schule wurde ein Ferienhaus. Kein Wunder, bei diesem Schulweg…

Nach insgesamt 7 km wendeten wir uns nach rechts, verließen das Vischeltal und erstiegen über 130 Höhenmetern und maximal 12 % die Eifelhöhe mit schönem Fernblick in die Hocheifel.

Wir erreichten den hübschen Ort Krälingen und hatten damit auch schon die meisten Höhenmeter geschafft. In Krählingen war eigentlich eine Einkehr im „Kultur-Cafe Krähe“ geplant. Leider hatte dieses aber Betriebsferien, die Aktualisierung der Website hatte man offenbar vergessen. Aber wir fanden an der Kapelle eine schöne Alternative: Eine neu gebaute Blockhütte mit Bänken, Tischen und einem schönen Fernblick zur Nürburg. Diese nutzten wir für eine längere Pause.

Frisch gestärkt ging es auf die letzten, besonders aussichtsreichen 5 km der Tour. Oberhalb von Krählingen hatten wir das gesamte Siebengebirge im Blick. Von da an ging es fast nur noch bergab, bis wir nach insgesamt 14,3 km wieder in Houverath ankamen.

Die nächste Wanderung des PSV Siegburg findet am Sonntag, dem 01.02.2026, statt. Interessenten sind zum zweimaligen, kostenlosen „Schnupperwandern“ herzlich eingeladen.

Nähere Informationen finden sich unter Wandergruppe 1 | Polizei-Sport-Verein Siegburg 1976 e.V..

Hans-Peter Sperber

(Fotos: Sascha Kloppmann)