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Zwischenbericht zum neuen Kursprogramm Entspannung und Stressreduktion durch Wandern

Entspannung und Stressreduktion durch Wandern – auch für Anfänger

Am 16.03.2024 hat ein 4-stündiger Schnupperkurs für das neue Kursprogramm (zum Kursprogramm hier klicken) stattgefunden. Leider hat sich eine Interessentin kurz vorher die Kniescheibe gebrochen. Aber immerhin 7 Personen wollten einmal ausprobieren, was in dem Kurs denn so alles geboten wird.

Über fast 10 Kilometer, über umgestürzte Bäume hinweg oder unten durch, ging es auf wunderschönen Wegen und Pfaden durch die Wälder zwischen Winterscheid und Bödingen. Wir bestaunten unter anderem die Reste einer Kelten-Burg und ein schönes, bunt bemaltes Wegekreuz.

Wandern mit allen Sinnen (Foto: Sperber)

Vor allem aber lernte die Gruppe etwas über ihren Körper, über verschiedene Atemtechniken, über Achtsamkeit und Entspannung.

Entspannungs- und Atmungsübung in der Wahner Heide (Foto: Sperber)

Das war für den einen oder anderen schon ein wenig ungewohnt, aber alle ließen sich darauf ein. Und sie fanden Gefallen daran und buchten den 12-wöchigen Kurs.

Am 21. und 28.03.2024 fanden kurze Wanderungen rund um Blankenberg, sowie in der Wahner Heide statt. Hier wurden weitere Übungen vorgestellt.

Am 06.04. findet eine Wanderung über 6 Stunden an der Ahr statt. Hier wird dann auch wieder ausgiebig geübt: Entspannung, Achtsamkeit, Autogenes Training, Motorik, Gleichgewicht und vieles mehr…

Schon im Juni soll ein neuer Kurs beginnen. Es sind schon 3 Teilnehmer vorgemerkt.  Bei Interesse bitte ich um Rückmeldung.

Hans-Peter Sperber

Mobil: 01511-1801300

Tourenbericht der Wandergruppe I des PSV Siegburg vom 18.02.2024

Warum in die Ferne schweifen…

Wir leben in einer Gegend, in der andere Menschen Urlaub machen. Trotzdem wollen wir natürlich einmal etwas Neues sehen. Es soll aber möglichst nicht so weit entfernt sein.

Am Sonntag, dem 18.02.2024 haben wir die Gegend rund um Forsbach
erkundet, manche zum ersten Mal in ihrem Leben. Trotz trüben Schmuddelwetters trafen sich 12 Wanderfreundinnen und Wander-
freunde auf einem Wanderparkplatz bei Rösrath-Kleineichen.


Die Tour führte uns durch den Königsforst, einmal im Uhrzeigersinn rund um Forsbach. Und sie verlief weitgehend über naturbelassene Pfade.
Nach 4 km machten wir am historischen Mühlrad der Forsbacher Mühle unsere erste Rast. Leider ist die zugehörige Gaststätte seit Corona geschlossen und wartet auf ihre Auferstehung. Wir umrundeten den Nordteil von Forsbach und erreichten das Sülztal, dem wir bach-
abwärts ein Stück folgten. Auf einem abschüssigen Pfad konnten wir unsere Trittsicherheit unter Beweis stellen: Alle haben es mit Bravour gemeistert.

Bei km 6 kamen wir zu einem „Steine-Tausch-Platz“. Die hübsche Idee ist auf folgender URL beschrieben: Steine registrieren und wiederfinden! (steinid.de). Leider scheinen die Steine viele Abnehmer zu finden, ohne dass ein Stein hinzugefügt wird. Jedenfalls war kein Stein mehr da. Hier boten uns 2 umgestürzte Bäume willkommene Sitzgelegenheiten für eine weitere Rast. Anschließend stiegen wir fast bis auf Sülz-Niveau ab und kamen an einer evangelischen Pfarrkirche vorbei, der „Keimzelle“ von Hoffnungsthal. Teile des Turms und die Apsis sind über 1000 Jahre alt. Leider war der Zugang abgeschlossen.


Der anschließende Aufstieg nach Forsbach war auf 50 Höhenmeter mit max. 17 %etwas steiler, ansonsten lagen die Anstiege auf der gesamten Tour bei maximal 10 %. Und in Forsbach wartete zur Belohnung die Traditionsgaststätte „Altvolberger Hof“ auf uns. Dort wurden wir u.a. mit deftiger „Rheinischer Kost“ verwöhnt.

Mit neuen Kräften gingen wir die letzten 3 km an, die uns sanft nur noch bergab führten. Nach insgesamt 15 km und 250 Höhenmetern kamen wir wieder am Parkplatz an.


Alle waren sich darin einig, dass „das Gute so nah liegt“.
Wenn wir wieder in die Gegend kommen, werden wir vielleicht den Monte Troodelöh besuchen, mit 118 m höchster Berg Kölns, besuchen. Hier gibt es sogar ein Gipfelbuch…


Hans-Peter Sperber

Tourenbericht der Wandergruppe I vom 14.01.2024

17 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde trafen sich um 10:30 Uhr zur ersten PSV-Wanderung 2024 in Remagen.

Schon nach 400 m erreichten wir den Beginn eines Anstiegs über 120 Höhenmeter, der aber mit max. 18 % nicht besonders steil verlief. Unterwegs sorgten schöne Ausblicke auf Drachenfels und Siebengebirge für Abwechslung. Oben angekommen, standen wir vor den Ruinen des ehemaligen Ausflugslokals „Zur Waldburg“. Ein verwunschener Ort, der auf seine Wiederbelebung wartet.

Foto: Hans-Peter Sperber (An der Waldburg)

Kurz danach öffnete sich uns ein Blick in die andere Richtung, bis weit in die Eifel hinein. Hier legten wir eine kurze Rast ein. Mike ließ es sich nicht nehmen, uns seinen köstlichen Quitten-Likör probieren zu lassen. In Maßen – versteht sich.

Foto: Lydia Klaudt

Das Gelände wurde nun zunehmend waldiger. An einer Schutzhütte am Scheidskopf, einem erloschenen Vulkan, legten wir eine längere Rast ein.

Foto: Hans-Peter Sperber

Es folgten einige vereiste „Matsch-Passagen“, sowie ein offenbar nur selten begangener Weg, die unsere Trittsicherheit auf die Probe stellten. Aber alle Hindernisse wurden mit Bravour gemeistert.
Wenig später erreichten wir den Dungkopf und hatten einen wunderbaren Blick auf den Dungkopfsee und das Siebengebirge.

Foto: Lydia Klaudt

Danach ging es fast bis auf Rhein-Niveau abwärts, bis wir ein Wildgehege erreichten. Da wurden zwar viele Tiere beschrieben, gesehen haben wir leider keines…
Ein letzter Anstieg brachte uns zum vereisten Waldschlösschen-See.
Und dann begann der lange Abstieg nach Remagen. An der Scharfenstein-Hütte lag uns die Stadt schon zu Füßen.

Foto: Hans-Peter Sperber (An der Scharfenstein-Hütte)

Der nächste Aussichtspunkt präsentierte uns die imposante, neugotische Apollinaris- Kirche. Davor kamen wir am Eingang einer Fürstengruft vorbei.

Foto: Jörg aus der Fünten

Und nur wenige 100 m weiter nahm uns die alte Römerstadt Remagen wieder auf. Wir durchquerten die schöne Altstadt und umrundeten die romanisch-gotische Pfarrkirche St. Peter und Paul. Sie steht auf den Resten eines römischen Kastells.
Was wir dann aber sahen, hatte nichts mit den Römern zu tun, trotz des italienisch klingenden Namens: Wir standen vor der Caracciola-Villa und dem Caracciola-Denkmal. Rudolf Caracciola war als Rennfahrer im legendären „Silberpfeil“ vor dem Krieg der Beste. Und er wurde in Remagen geboren.

Foto: Lydia Klaudt

Am Caracciola-Platz wurden wir im Brauhaus Remagen hervorragend bewirtet. Insgesamt bewältigten wir rund 16 km und 330 Höhenmeter.
Aufgrund der teilweise schwierigen Wegebedingungen konnten alle zu Recht auf ihre Leistung stolz sein.


Die nächste PSV-Wanderung findet am 18.02.2024 statt.
(Hans-Peter Sperber)

Tourenbericht der Wandergruppe I vom 10.12.2023

Am vergangenen Sonntag stand unsere letzte gemeinsame Wanderung in diesem Jahr an. Und der „Wettergott“ hat es wieder einmal gut mit uns gemeint: Niederschlagsfrei, Höchsttemperaturen um 10 Grad und etwas Sonne konnten sich für einen Dezember schon sehen lassen.

Wir trafen uns um 10:30 Uhr in Bornheim-Walberberg an der Sankt- Walburga-Kirche. Schon diese romanische Kirche ist ein kulturge-schichtliches Highlight. Davor befindet sich der im Mittelalter genutzte Gerichtsplatz mit dem „Nachkommen“ der Gerichtslinde und einem Gerichtsstein („blauer Stein“).

Nach 600 m erreichten wir ein Wasserschloss, die Kitzburg. Und wir kamen an einer Gedenktafel vorbei, wonach hier im Jahr 1914 ein Zeppelin notgelandet ist…

Kurz danach ging es in die ausgedehnten Wälder der Ville, die sich nach dem Ende des Braunkohleabbaus (bis in die 1930er Jahre) prächtig entwickelt haben. Bei km 4,9 erreichten wir ein Gehöft mit zahlreichen Mammutbäumen. Nicht gerade „Ville-typisch“ aber doch ziemlich beeindruckend.

Weiter ging es durch die „richtigen“ Ville-Wälder, bis wir nach gut 10 km den Landgasthof Birkhof mit zugehörigem Reitstall erreichten.
Natürlich ließen wir uns diese Gelegenheit zur Einkehr nicht entgehen.

Mit frischen Kräften kamen wir kurz hinter dem Gasthof zum Lucrecia-See und zum großen Berggeistweiher, welchen wir halb umrundeten.
Kurz vor unserem Parkplatz passierten wir die prächtige Rheindorfer Burg und schließlich den Hexenturm.

Und nach insgesamt 15 km endete unser gemeinsames Wanderjahr 2023.

Die nächste PSV-Wanderung findet am 14.01.2024 statt. Jeder ist zum „Schnupperwandern“ herzlich eingeladen. Hinweise zu den Anforderungen und Wanderterminen finden Sie im Internet unter Wandergruppe 1 | Polizei-Sport-Verein Siegburg 1976 e.V. (psv-siegburg.de)
Hier finden Sie auch Informationen zu unserem neuen Angebot „Persönlicher Wander-Coach“.

Hans-Peter Sperber

Tourenbericht der Wandergruppe I vom 12.11.2023

Wandern im bunten Herbstwald

11 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde, sowie unsere Wanderhunde Nele und Morti, trafen sich um 10:30 Uhr in Linz/Rhein am Bahnhof.

Bei strahlendem Sonnenschein erklommen wir die ersten Anhöhen des Westerwaldes und hatten dabei einen prächtigen Blick auf Rhein- und Ahrtal.

Kurz vor der Burg Ockenfels bogen wir nach rechts ab. Der Weg führte uns halb um die Altstadt von Linz, bevor es nochmals eine Stufe höher nach Roniger Hof ging.

Weiter ging es bergab durch das prächtig gefärbte Döttersbachtal, bis wir nach einem kurzen Anstieg das Gipfelkreuz der Koppe, eines Basaltkegels, erreichten. Von hier aus hatten wir einen schönen Blick auf Leubsdorf.


Foto: Hans-Peter Sperber (Am Gipfelkreuz der Koppe)

Nur ein paar Meter weiter kamen wir zu einer Hochbank mit schönem Fernblick, die aber leider schon belegt war.

Kurz danach erreichten wir Dattenberg mit der gleichnamigen Burg. Hier hat ein Berliner Architekt vor 130 Jahren rund um die Burgruine ein schlossartiges Anwesen im neugotischen Stil gebaut. Sehr beeindruckend.

Der Rest des Weges führte uns durch einen wunderschönen Herbstwald nach Linz. Noch ein kurzer Abstecher über den Markt und wir erreichten direkt neben der Linzer Burg das Restaurant „Am Strünzerbrunnen“.

Hier wurden wir hervorragend und „gut bürgerlich“ bewirtet. Anschließend waren es nur noch 500 m bis zum Bahnhof.

Insgesamt bewältigten wir gut 15 km und stolze 515 Höhenmeter, welche allerdings schön verteilt waren.

Die nächste PSV-Wanderung findet am 10.12.2023 statt. Jeder ist zum „Schnupperwandern“ herzlich eingeladen. Hinweise zu den Anforderungen finden Sie im Internet unter

Sportarten | Polizei-Sport-Verein Siegburg 1976 e.V. (psv-siegburg.de).

Hier finden Sie auch Informationen zu unserem neuen Angebot „Persönlicher Wander-Coach“.

Hans-Peter Sperber

Wanderabteilung des Polizei Sport Vereins Siegburg 1976 e.V. Tourenbericht der Gruppe 1 vom 04.12.2022

Trotz eines typischen rheinischen Winterwetters (Temperaturen um die 0 Grad, Wolken) trafen sich immerhin 10 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde zur letzten Tour des Jahres in Bergisch-Gladbach-Moitzfeld.

Am Rand der Kölner Bucht wanderten wir, leider nur bei mäßiger Fernsicht, zunächst nach Bensberg. Hier passierten wir das Bergische Museum, ein Freilichtmuseum mit viel altem Fachwerk, mitten in der City. Nur wenige Minuten später standen wir am Haupteingang des Bensberger Schlosses. Dieses kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Mehr davon im weiteren Verlauf der Tour.

Zunächst nur so viel: Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Schloss nacheinander von amerikanischen, britischen und belgischen Stationierungsstreitkräften genutzt, bevor es 1997 in den Besitz einer Versicherung kam. Diese bauten es zum 5 Sterne-plus-Hotel um. Man gönnt sich ja sonst nichts. Eines der Restaurants weist immerhin 2 Sterne auf…

Weiter ging es in das Milchborntal, das wir aber nach wenigen hundert Metern schon wieder verließen. Wir steuerten den nächsten Aussichtspunkt, jetzt mit Schlossblick, an. Kurze Zeit später kamen wir zum „französischen Friedhof“. Hier steht ein Gedenkkreuz zur Erinnerung an die Napoleonischen Kriege, als das Schloss zum Lazarett umfunktioniert wurde. Einige 1000 französische Soldaten liegen hier in Massengräbern begraben, meist an Typhus verstorben.

Und nur einen Steinwurf entfernt erreichten wir den „österreichischen Friedhof“. 20 Jahre vor Napoleon hatten die Österreicher im Schloss ebenfalls ein Lazarett eingerichtet. Auch hier wütete der Typhus.

Kurz danach kamen wir zur ehemaligen „Grube Cox“.

Von 1969 bis 1985 wurde hier im Tagebau Dolomit abgebaut (der Stein, aus dem die Dolomiten bestehen). Das muss hier schlimm ausgesehen haben. Aber schon 1996 wurde aus der ehemaligen Grube ein Naturschutzgebiet. Und das hat sich gelohnt. Urige Wege führten uns an 4 wunderschönen Seen vorbei.

Auf den folgenden 4 km genossen wir „nur“ den schönen Wald mit ganz wenigen Borkenkäfer-Schäden.

Hinter Kaltenbroich ging es über offenes Gelände 50 m bergan, bevor wir unser nächstes Highlight erreichten. Beim Blick zurück lag uns ganz Köln, sowie das Braunkohlerevier zu Füssen. Leider hatte sich die Sicht immer noch nicht wesentlich gebessert, aber immerhin sahen wir den Dom.

Wenig später nahm uns wieder der Wald auf.

Die Gegend wurde immer urwüchsiger, bis wir schließlich vor einem dunklen Höhleneingang standen. Einige Mutige schauten sich die 15 m lange Höhle von innen an.

Leider haben dort nie Bären gehaust. Vielmehr ist die Höhle künstlich angelegt und wurde als Sprengstofflager der nahen, ehemaligen Erz-Grube Georg genutzt.

(Foto: Iris Lohmüller)

10 Minuten später erreichten wir das Steiger-Haus, das seit 1958 von den Naturfreunden umgebaut und betrieben wird. Hier kehrten wir für einen Imbiss oder frisch gebackenen Kuchen ein.

Auf dem weiteren Weg kamen wir an 2 weiteren Weihern vorbei, bevor wir auf der Höhe vor einigen hintereinander liegenden Wällen standen. Eine Hinweistafel erläuterte, dass es sich hier um die Reste einer Keltenburg aus der Eisenzeit, ca. 2300 Jahre alt, handelte. Kurze Zeit später kamen wir wieder bei unseren Fahrzeugen an.

Insgesamt bewältigten wir 15 km und 270 Höhenmeter.

Die nächste PSV-Wanderung findet am Sonntag, dem 08.01.2023 statt. Ich freue mich auf zahlreiche Teilnehmer. Nicht-Mitglieder sind zum „Schnupperwandern“ herzlich eingeladen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter wandern@psv-siegburg.de oder auf unserer Homepage www.psv-siegburg.de.

Hans-Peter Sperber

Wanderabteilung des Polizei Sport Vereins Siegburg 1976 e.V. Tourenbericht der Gruppe 1 vom 06.11.2022

Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich um 10:30 Uhr 13 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde in Hennef-Stadt Blankenberg auf dem Parkplatz am Katharinentor.

Direkt neben dem Parkplatz fiel uns ein überdachtes, hölzernes Ungetüm auf. Es handelt sich um einen 400 Jahre alten Baumkelter. Ein Hinweis auf die viele Jahrhunderte alte Blankenberger Weinbautradition, die allerdings vor 100 Jahren der Reblaus zum Opfer fiel. Vor einigen Jahren wurde an der Burgmauer der Weinbau in kleinerem Umfang wieder aufgenommen.

Nach Durchqueren des 800 Jahre alten Katharinentors schauten wir uns in der kleinen Burgstadt um, die schon 1245 die Stadtrechte erhielte. Diese wurden ihr zwar 1804 wieder entzogen. Trotzdem darf sie den Namen „Stadt“ weiterhin führen, als so genannte „Titularstadt“ ohne besondere Rechte.

Wir warfen einen Blick auf das 250 Jahre alte „Runenhaus“ (benannt nach den symbolhaft anmutenden Fachwerkbalken) und zahlreiche weitere schmucke Fachwerkhäuser.

Anschließend gingen wir in die Burganlage, deren Ursprünge schon 840 Jahre alt sind. Vom Bastionsturm hatten wir eine beeindruckende Fernsicht.

Danach ging es bergab bis nach Stein, wo wir die Sieg überquerten. Wir durchquerten Auel mit seinen liebevollen restaurierten Fachwerkhäusern, um dann ein ganzes Stück entlang der Sieg zu laufen.

In Merten passierten wir ein ehemaliges Kloster aus dem frühen 13. Jahrhundert, das unter Napoleon aufgelöst wurde. Es wurde anschließend zum Schloss umgebaut und beherbergt heute u.a. ein Alten- und Pflegeheim. Wir überquerten die Sieg ein weiteres Mal und kamen in das romantische, in weiten Teilen renaturierte Krabachtal. Nach insgesamt 10 km bogen wir in das Tal des Ravensteiner Bachs ab und erreichten nach weiteren 3 km das Landhaus Süchterscheid. Hier wurden wir wieder einmal hervorragend bewirtet.

Gut gestärkt und erholt machten wir uns wieder auf den Weg. Wir durchliefen auf schmalem Pfad das schöne Ahrenbachtal und stiegen dann zur gut erhaltenen Stadtmauer von Stadt Blankenberg auf. Wir passierten die fast 800 Jahre alte Pfarrkirche Sankt Katharina, sowie die eingangs erwähnten Weinberge.

Nach insgesamt 15,6 km und 270 Höhenmetern kamen wir bei einsetzendem Regen an unserem Parkplatz an. Eine schöne Wanderung ging zu Ende.

Weitere Informationen erhalten Sie unter wandern@psv-siegburg.de oder auf unserer Homepage www.psv-siegburg.de.

Helferfest des PSV Siegburg am 15.10.2022

Es war ja fast schon Tradition, dass der PSV Siegburg hin und wieder alle Helfer des PSV zu einem gemütlichen Grillnachmittag einlädt. Leider hat uns Corona seit 2020 einen Strich durch die Rechnung gemacht, sodass das letzte Helferfest nun schon 6 Jahre zurück lag.

Aber jetzt war es wieder so weit.

Wir haben den Pützemichplatz in Happerschoss gemietet, der bei
jedem Wetter beste Bedingungen für eine Feier bietet.

Eingeladen waren die Trainer, Vorstandsmitglieder, sowie die Helfer bei unseren Aktivitäten der letzten 6 Jahre.

Hinzu kamen alle langjährigen Mitglieder, die dem PSV seit
mindestens 25 Jahren die Treue halten.

Leider hat Corona den Einen oder die Andere dann doch
abgeschreckt.

Aber den 30 erschienenen Teilnehmern wurden für einen geringen Unkostenbeitrag leckere Sachen vom Grill, ausgewählte Weine, Bier und Alkoholfreies angeboten. Manche Teilnehmer hatten sich schon 20 Jahre lang nicht mehr gesehen. Und so wurde viel geklönt,
gefachsimpelt und von alten Zeiten erzählt.

Nach 4 Stunden gab es nur zufriedene Gesichter und
lobende Worte.

Dies ist uns Ansporn, es 2023 noch einmal zu versuchen.

Hans-Peter Sperber

Wanderung des Polizei-Sport-Vereins Siegburg vom 16.10.2022

Tourenbericht

Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich 13 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde in Meindorf zu einer großen Runde durch das Mündungsgebiet von Sieg und Rhein.

An großen Sonnenblumenfeldern vorbei ging es zunächst in das
Naturschutzgebiet Siegaue. Hier glaubten einige Vögel schon, dass der Frühling naht. Jedenfalls sangen sie um die Wette.

Nach einer kurzen Rast am Anlegeplatz der Siegfähre, einer
seltenen „Einmann-Gierfähre“, ging es weiter in Richtung Rhein.
Den Rhein in Sicht erblickten wir durch die schon stark entlaubten Bäume hindurch zahlreiche Grabsteine auf einem umzäunten
Gelände. Wenig später löste sich das Rätsel an einer Info-Tafel.
Wir standen vor dem historischen jüdischen Friedhof von Bonn.
Der älteste Grabstein datiert vom Jahr 1628. Leider war das
Gelände abgeschlossen. Schlimm, dass so etwas notwendig ist.

Es blieb historisch, denn schon wenig später grüßte uns
Julius Caesar von einem Steinsockel. Die Statue ist zwar erst
120 Jahre alt, erinnert aber an den Bau der ersten Rheinbrücke in Bonn vor 2000 Jahren. Eine tolle Leistung, wenn man sich den
breiten und manchmal recht wilden Fluss ansieht.

Ein kurzes Stück weiter erreichten wir die Doppelkirche in
Schwarzrheindorf aus dem 12. Jhdt. mit ihren grandiosen
Deckenmalereien. Auf dem Vorplatz wurde eine längere Rast
eingelegt. Diese wurde dann auch ausgiebig für eine Besichtigung der Kirche und ihres umlaufenden Balkons genutzt.

Weiter ging es am Vilicher Bach entlang, bis wir rechts die gut
erhaltene und immer noch bewohnte Burg Lede erreichten.
Hier musste ein kurzer Blick reichen, erwartete uns doch um 13:30 Uhr ein hervorragendes Mittagessen in einem Hangelarer
Restaurant.

Gut gestärkt ging es auf den restlichen Weg, den Flughafen
Hangelar immer im Blick.

Nach insgesamt 16,5 km kamen wir wieder bei unseren PKW´s an.

Weitere Infos und Wandertermine unter:
Wandern | Polizei-Sport-Verein Siegburg 1976 e.V. (psv-siegburg.de)

Hans-Peter Sperber

 

Erstes Frauenfussballspiel des Polizei-Sport-Vereins Siegburg vom 17.10.2022

Erstmals wurden in der bis dato kurzen Karriere der
Frauenfussballabteilung des PSV Siegburg, die Fussballschuhe für ein erstes Freundschaftsspiel geschnürt.

Stolz wurde der PSV Wimpel von Trainerin Kimberley Gärtner
überreicht.

Ein „Schnick-Schnack-Schnuck“ entschied über den Anstoss.

Der FC Gran America mit seiner lateinamerikanischen
Frauen-Mannschaft erwies sich als starker Gegner.

Zwischenzeitlich setzte strömender Regen ein. Bestes Wetter um auch mal aus der Distanz zu schießen. Beide Mannschaften spielten fair und hatten Spaß an dem ausgetragegen Match.
Dennoch konnte der PSV in einem packenden Spiel, mit vielen
Chancen auf beiden Seiten den Sieg nach Hause mitnehmen.
Mit einem 8:2 Sieg gingen die Frauen stolz und mit tosendem Beifall des „PSV-Fanclubs“ vom Platz.

Unser erster Vorsitzender, gemeinsam mit dem ersten
Geschäftsführer haben beiden Mannschaften die Ehre erwiesen
und im Anschluss an das Spiel die Korken knallen lassen.

Weitere Infos unter: Frauenfussball | Polizei-Sport-Verein Siegburg 1976 e.V. (psv-siegburg.de)


(Quelle: Andreas Schnittker)