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Mitgliederversammlung 2025 – Verändertes Sportangebot ohne Leistungsdruck und mit Präventionsausrichtung

Der Polizei-Sport-Verein Siegburg 1976 e.V. (PSV) führte am 21. März im Schützenhaus Sankt Augustin-Niederpleis seine Mitgliederversammlung durch. Geschäftsführer Hans-Peter Sperber bilanzierte dabei die regionalen und überregionalen Aktivitäten des PSV, die sich fortlaufend weiterentwickelt haben. Den derzeit 164 Mitgliedern, von denen über 80 % nicht der Polizei angehören und die vorwiegend aus dem rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreis stammen, bietet sich ein breites Angebot für den Freizeitsport ohne Wettbewerbs- und Leistungsdruck.

Auf dem Programm stehen Badminton in Hennef, Tischtennis als stressfreies TT-Spielen in Siegburg sowie Wandergruppen, die sich vierwöchentlich für sportliches und moderates Wandern, aber auch für ein Wochenendwanderung und eine Wanderwoche treffen. In diesem Jahr geht es für ein Wochenende in die Luxemburger Schweiz und für die Wanderwoche nach Ramsau am Dachstein. Neu im Programm sind Kurse wie das Wandern mit einem ‘Persönlichen Wander-Coach‘ und der 12-wöchiger Kurs „Entspannung und Stressreduktion durch Wandern“, alles durchgeführt von lizensierten Wanderleitern. In Vorbereitung sind ebenfalls zertifizierte Angebote zum Nordic Walking.

Besonders stolz ist der Verein auf seine Abteilung Prävention, die Alleinstellungsmerkmale wie Selbstbehauptungskurse für Frauen und Mädchen sowie Integrative Schwimmkurse für Frauen und junge Kinder mit Migrationshintergrund im Hallenbad der Sportschule Hennef anbietet. Es konnten sogar neue Trainerinnen aus den Reihen ehemaliger Teilnehmerinnen ausgebildet werden. Der PSV ist Stützpunktverein im Bundesprogramm “Integration durch Sport”, dass sich aktiv mit innovativen Sportangeboten für Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzt. Das Schwimmprojekt für Grundschülern aus dem 3. und 4. Schuljahr in den Schulferien, bei dem bis zu 60 Kinder in einem Intensivkurs von zwei Wochen die Schwimmfähigkeit erlernen können, wird fortgesetzt.

Die Wahlen zum Vorstand des PSV führten zu mehreren Personalveränderungen: Andreas Möller wurde zum 1. Vorsitzenden und Hans-Dieter Peine zum Fachwart für Öffentlichkeitsarbeit wiedergewählt. Lara Schneeberger scheidet als 2. Geschäftsführerin aus, ebenso Jutta Schulte als Beisitzerin.

Weitere Informationen über den PSV unter `https://psv-siegburg.de´.

Tourenbericht der Wandergruppe 1 vom 17.03.2024

Wanderung im Westerwald: Natur ohne Ende…

18 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde, sowie die Wanderhunde Blika und Nele trafen sich um 10:30 Uhr bei herrlichem Wanderwetter in Willroth, direkt an der A 3, Anschlussstelle Neuwied/Rengsdorf.

Wir wanderten, meist auf Naturwegen, durch eine recht unberührte und wenig besiedelte Gegend. Feld und Wald wechselten sich ebenso ab, wie leichte An- und Abstiege. Eine echte Genusstour also.

Die Wandergruppe 1 des PSV Siegburg e.V. unterwegs im Westerwald.

Nach einer ersten Querung des Grenzbachs ging es zunächst 1 Stunde Richtung Osten. Ein Schwenk nach Norden führte uns bis Dürrholz. Den Ort zum Greifen nah, hörte der geplante Weg plötzlich auf. Alles war mit Dornen zugewachsen. Glücklicherweise ließ eine Weide eine Umgehung zu. Und es war auch noch kein Vieh zu sehen. Nach ein wenig Abenteuer kehrte aber bald wieder Entspannung ein. Erst sahen wir ein Reh, dann kamen wir zum wunderschönen Naturerlebnispfad von Dürrholz mit 54 Stationen auf 3,5 km: NATURERLEBNISSPFAD DÜRRHOLZ – Puderbacherland (puderbacher-land.de)

Der Naturerlebnispfad bei Dürrbach – nicht nur für Kinder.

Wir stiegen in das Daufenbachtal ab und folgten diesem bachabwärts. Dabei konnten wir trotz landwirtschaftlicher Nutzung des Talgrunds seine ausgeprägte Mäandrierung bewundern.

Auch eine recht große Blindschleiche kreuzte unseren Weg.

Natur pur…

Das wurde dann aber bei der Einmündung in den Grenzbach nochmals getoppt. Hier wird Naturschutz wahrlich großgeschrieben. Der Bach fließt, wie und wo er will.

Die Landschaftspflege erfolgt durch eine alte Rinderrasse, das „Rote Höhenvieh“.

Dem Bach aufwärts folgend, erreichten wir die alte Grenzbachmühle, ein Wanderlokal, bei dem die ganze Familie über 3 Generationen anpackt. Hier wurden wir gut und herzlich bewirtet.

Die letzten 3,5 km ging es weiter am Grenzbach entlang, bis uns ein letzter Aufstieg nach Willroth zurückbrachte.

Insgesamt bewältigten wir 15 km bei 300 Höhenmetern.

Die nächste PSV-Wanderung findet am 21.04.2024 statt.

Interessenten sind zum zweimaligen, kostenlosen „Schnupperwandern“ herzlich eingeladen. Weitere Infos unter Wandergruppe 1 | Polizei-Sport-Verein Siegburg 1976 e.V. (psv-siegburg.de)

Tourenbericht der Wandergruppe I des PSV Siegburg vom 18.02.2024

Warum in die Ferne schweifen…

Wir leben in einer Gegend, in der andere Menschen Urlaub machen. Trotzdem wollen wir natürlich einmal etwas Neues sehen. Es soll aber möglichst nicht so weit entfernt sein.

Am Sonntag, dem 18.02.2024 haben wir die Gegend rund um Forsbach
erkundet, manche zum ersten Mal in ihrem Leben. Trotz trüben Schmuddelwetters trafen sich 12 Wanderfreundinnen und Wander-
freunde auf einem Wanderparkplatz bei Rösrath-Kleineichen.


Die Tour führte uns durch den Königsforst, einmal im Uhrzeigersinn rund um Forsbach. Und sie verlief weitgehend über naturbelassene Pfade.
Nach 4 km machten wir am historischen Mühlrad der Forsbacher Mühle unsere erste Rast. Leider ist die zugehörige Gaststätte seit Corona geschlossen und wartet auf ihre Auferstehung. Wir umrundeten den Nordteil von Forsbach und erreichten das Sülztal, dem wir bach-
abwärts ein Stück folgten. Auf einem abschüssigen Pfad konnten wir unsere Trittsicherheit unter Beweis stellen: Alle haben es mit Bravour gemeistert.

Bei km 6 kamen wir zu einem „Steine-Tausch-Platz“. Die hübsche Idee ist auf folgender URL beschrieben: Steine registrieren und wiederfinden! (steinid.de). Leider scheinen die Steine viele Abnehmer zu finden, ohne dass ein Stein hinzugefügt wird. Jedenfalls war kein Stein mehr da. Hier boten uns 2 umgestürzte Bäume willkommene Sitzgelegenheiten für eine weitere Rast. Anschließend stiegen wir fast bis auf Sülz-Niveau ab und kamen an einer evangelischen Pfarrkirche vorbei, der „Keimzelle“ von Hoffnungsthal. Teile des Turms und die Apsis sind über 1000 Jahre alt. Leider war der Zugang abgeschlossen.


Der anschließende Aufstieg nach Forsbach war auf 50 Höhenmeter mit max. 17 %etwas steiler, ansonsten lagen die Anstiege auf der gesamten Tour bei maximal 10 %. Und in Forsbach wartete zur Belohnung die Traditionsgaststätte „Altvolberger Hof“ auf uns. Dort wurden wir u.a. mit deftiger „Rheinischer Kost“ verwöhnt.

Mit neuen Kräften gingen wir die letzten 3 km an, die uns sanft nur noch bergab führten. Nach insgesamt 15 km und 250 Höhenmetern kamen wir wieder am Parkplatz an.


Alle waren sich darin einig, dass „das Gute so nah liegt“.
Wenn wir wieder in die Gegend kommen, werden wir vielleicht den Monte Troodelöh besuchen, mit 118 m höchster Berg Kölns, besuchen. Hier gibt es sogar ein Gipfelbuch…


Hans-Peter Sperber

Tourenbericht der Wandergruppe I vom 14.01.2024

17 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde trafen sich um 10:30 Uhr zur ersten PSV-Wanderung 2024 in Remagen.

Schon nach 400 m erreichten wir den Beginn eines Anstiegs über 120 Höhenmeter, der aber mit max. 18 % nicht besonders steil verlief. Unterwegs sorgten schöne Ausblicke auf Drachenfels und Siebengebirge für Abwechslung. Oben angekommen, standen wir vor den Ruinen des ehemaligen Ausflugslokals „Zur Waldburg“. Ein verwunschener Ort, der auf seine Wiederbelebung wartet.

Foto: Hans-Peter Sperber (An der Waldburg)

Kurz danach öffnete sich uns ein Blick in die andere Richtung, bis weit in die Eifel hinein. Hier legten wir eine kurze Rast ein. Mike ließ es sich nicht nehmen, uns seinen köstlichen Quitten-Likör probieren zu lassen. In Maßen – versteht sich.

Foto: Lydia Klaudt

Das Gelände wurde nun zunehmend waldiger. An einer Schutzhütte am Scheidskopf, einem erloschenen Vulkan, legten wir eine längere Rast ein.

Foto: Hans-Peter Sperber

Es folgten einige vereiste „Matsch-Passagen“, sowie ein offenbar nur selten begangener Weg, die unsere Trittsicherheit auf die Probe stellten. Aber alle Hindernisse wurden mit Bravour gemeistert.
Wenig später erreichten wir den Dungkopf und hatten einen wunderbaren Blick auf den Dungkopfsee und das Siebengebirge.

Foto: Lydia Klaudt

Danach ging es fast bis auf Rhein-Niveau abwärts, bis wir ein Wildgehege erreichten. Da wurden zwar viele Tiere beschrieben, gesehen haben wir leider keines…
Ein letzter Anstieg brachte uns zum vereisten Waldschlösschen-See.
Und dann begann der lange Abstieg nach Remagen. An der Scharfenstein-Hütte lag uns die Stadt schon zu Füßen.

Foto: Hans-Peter Sperber (An der Scharfenstein-Hütte)

Der nächste Aussichtspunkt präsentierte uns die imposante, neugotische Apollinaris- Kirche. Davor kamen wir am Eingang einer Fürstengruft vorbei.

Foto: Jörg aus der Fünten

Und nur wenige 100 m weiter nahm uns die alte Römerstadt Remagen wieder auf. Wir durchquerten die schöne Altstadt und umrundeten die romanisch-gotische Pfarrkirche St. Peter und Paul. Sie steht auf den Resten eines römischen Kastells.
Was wir dann aber sahen, hatte nichts mit den Römern zu tun, trotz des italienisch klingenden Namens: Wir standen vor der Caracciola-Villa und dem Caracciola-Denkmal. Rudolf Caracciola war als Rennfahrer im legendären „Silberpfeil“ vor dem Krieg der Beste. Und er wurde in Remagen geboren.

Foto: Lydia Klaudt

Am Caracciola-Platz wurden wir im Brauhaus Remagen hervorragend bewirtet. Insgesamt bewältigten wir rund 16 km und 330 Höhenmeter.
Aufgrund der teilweise schwierigen Wegebedingungen konnten alle zu Recht auf ihre Leistung stolz sein.


Die nächste PSV-Wanderung findet am 18.02.2024 statt.
(Hans-Peter Sperber)

Tourenbericht der Wandergruppe I vom 10.12.2023

Am vergangenen Sonntag stand unsere letzte gemeinsame Wanderung in diesem Jahr an. Und der „Wettergott“ hat es wieder einmal gut mit uns gemeint: Niederschlagsfrei, Höchsttemperaturen um 10 Grad und etwas Sonne konnten sich für einen Dezember schon sehen lassen.

Wir trafen uns um 10:30 Uhr in Bornheim-Walberberg an der Sankt- Walburga-Kirche. Schon diese romanische Kirche ist ein kulturge-schichtliches Highlight. Davor befindet sich der im Mittelalter genutzte Gerichtsplatz mit dem „Nachkommen“ der Gerichtslinde und einem Gerichtsstein („blauer Stein“).

Nach 600 m erreichten wir ein Wasserschloss, die Kitzburg. Und wir kamen an einer Gedenktafel vorbei, wonach hier im Jahr 1914 ein Zeppelin notgelandet ist…

Kurz danach ging es in die ausgedehnten Wälder der Ville, die sich nach dem Ende des Braunkohleabbaus (bis in die 1930er Jahre) prächtig entwickelt haben. Bei km 4,9 erreichten wir ein Gehöft mit zahlreichen Mammutbäumen. Nicht gerade „Ville-typisch“ aber doch ziemlich beeindruckend.

Weiter ging es durch die „richtigen“ Ville-Wälder, bis wir nach gut 10 km den Landgasthof Birkhof mit zugehörigem Reitstall erreichten.
Natürlich ließen wir uns diese Gelegenheit zur Einkehr nicht entgehen.

Mit frischen Kräften kamen wir kurz hinter dem Gasthof zum Lucrecia-See und zum großen Berggeistweiher, welchen wir halb umrundeten.
Kurz vor unserem Parkplatz passierten wir die prächtige Rheindorfer Burg und schließlich den Hexenturm.

Und nach insgesamt 15 km endete unser gemeinsames Wanderjahr 2023.

Die nächste PSV-Wanderung findet am 14.01.2024 statt. Jeder ist zum „Schnupperwandern“ herzlich eingeladen. Hinweise zu den Anforderungen und Wanderterminen finden Sie im Internet unter Wandergruppe 1 | Polizei-Sport-Verein Siegburg 1976 e.V. (psv-siegburg.de)
Hier finden Sie auch Informationen zu unserem neuen Angebot „Persönlicher Wander-Coach“.

Hans-Peter Sperber

Kursangebot: Kindernotfallkurse

Dozentin: Kimberley Gärtner

Qualifikation:

  • Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin auf Kinderintensivstation (seit 2016)
  • Studentin der Humanmedizin (aktuell: 7. Semester/ 3. Klinisches Semester)
  • Erste-Hilfe-Trainerin/ Kindernotfalltrainerin nach Richtlinien der DGUV und FeV

E-Mail: erstehilfe@psv-siegburg.de

Kursinhalte:

  • Erkennen von kritischen Notfällen bei Kindern
  • Seitenlage bei Säuglingen und Kindern
  • Pseudokrupp & Epiglottitis
  • Fremdkörper in den Atemwegen
  • Herz-Lungen Wiederbelebung
  • Wunderversorgung bei leicht bis bedrohlichen Verletzungen
  • Verbrennungen/ Verbrühungen
  • Vergiftungen
  • Fieberkrampf
  • Gehirnerschütterung-/ Sturzverletzungen
  • Ertrinken
  • Plötzlicher Kindstod

Kurskosten:
60 €/TeilnehmerIn (bei Nichtmitgliedschaft im PSV)
50 €/TeilnehmerIn (PSV-Mitglieder)

Kursdauer:
3 Stunden

Kursort:
Wird mit Anmeldung bekannt gegeben.

Termine in 2024

  • 23.01.24: ab 17:30 Uhr
  • 04.03.24: ab 17:30 Uhr
  • 09.04.24: ab 17:30 Uhr
  • 03.05.24: ab 17:30 Uhr
  • 03.06.24 ab 17:30 Uhr
  • 01.07.24 ab 17:00 Uhr
  • 14.10.24 ab 17:00 Uhr
  • 15.11.24 ab 17:00 Uhr
  • 09.12.24 ab 17:00 Uhr

Anmeldeformalitäten:

Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an erstehilfe@psv-siegburg.de
Die Teilnahme am Kurs ist erst nach Überweisung der Kursgebühr an möglich:

Bankverbindung: Sparda Bank West eG
IBAN: DE16370605900004590015
KontoinhaberIn: Polizei-Sport-Verein Siegburg 1976 e.V.
Verwendungszweck: Kursdatum, Name der Teilnehmenden Person

Bei Fragen stehen wir jederzeit per Mail unter erstehilfe@psv-siegburg.de oder auch telefonisch unter der +4917664255909 zur Verfügung.

Presseartikel zum Schwimmkurs in den Herbstferien 2023

Mit einer bemerkenswerten Ferienschwimmaktion in den diesjährigen Herbstferien konnte der Polizeisportverein Siegburg unter der fachkundigen Leitung von Sonja Göde und ihrem engagierten Team die Schwimmfertigkeiten für Kinder und Frauen mit Migrationsgeschichte fördern. Den organisatorischen und finanziellen Rahmen für diese Aktion stellte die Sportjugend im Kreissportbund Rhein-Sieg e.V. zusammen mit der Stadt Hennef und der Unterstützung der AOK Bonn – Rhein-Sieg-Kreis – Euskirchen.

Der Spaß kam bei den Ferienschwimmkursen nicht zu kurz.

So geriet das Lehrschwimmbecken in Hennef-Uckerath ganz schön in Wallungen bei den drei Schwimmkursen für Kinder. Durch das hohe Engagement und die Kompetenz des Teams konnte in Anlehnung an das bewährte Programm „NRW kann Schwimmen“ Kindern der Hennefer Grundschulen die Möglichkeit geboten werden, ihre Schwimmtechniken zu verbessern und ihr Selbstvertrauen im Wasser zu stärken. Die Kinder hatten nicht nur Spaß beim Schwimmen, sondern erwarben insgesamt 22 Seepferdchen-Abzeichen und sogar drei Bronzeabzeichen.

Einer von drei Kursen der Ferienschwimmaktion des PSV Siegburg. (Foto: PSV)

„Wir freuen uns sehr darüber, Kindern und Jugendlichen Impulse zu mehr Selbstbewusstsein und Sicherheit bei der Schwimmfertigkeit zu vermitteln“, berichtet Helmut Schneider – Regionaldirektor der AOK Bonn – Rhein-Sieg-Kreis – Euskirchen.

Darüber hinaus wurde ein spezieller Kurs zum Bewegen im Wasser für Frauen mit Migrationsgeschichte durchgeführt. Dieses Angebot ermöglichte es den Teilnehmerinnen, ihre Angst vor dem Wasser zu überwinden und grundlegende Bewegungsformen zu erlernen, die eine große Chance zur Gesundheitsförderung bieten.

Die Frauen, die am Wassergewöhnungs-Angebot teilnahmen, berichteten von gestärktem Selbstvertrauen und einem neuen Gefühl der Unabhängigkeit. Die Ferienschwimmaktion in Hennef war ein beeindruckendes Beispiel für die Zusammenarbeit von unterschiedlichen lokalen Organisationen, um die Gesundheit und das Wohlbefinden der Gemeinschaft zu fördern. Sie zeigt auch, wie wichtig es ist, Schwimmfähigkeiten und Wasserbewusstsein in allen Bevölkerungsgruppen zu fördern.

Tourenbericht der Wandergruppe I vom 12.11.2023

Wandern im bunten Herbstwald

11 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde, sowie unsere Wanderhunde Nele und Morti, trafen sich um 10:30 Uhr in Linz/Rhein am Bahnhof.

Bei strahlendem Sonnenschein erklommen wir die ersten Anhöhen des Westerwaldes und hatten dabei einen prächtigen Blick auf Rhein- und Ahrtal.

Kurz vor der Burg Ockenfels bogen wir nach rechts ab. Der Weg führte uns halb um die Altstadt von Linz, bevor es nochmals eine Stufe höher nach Roniger Hof ging.

Weiter ging es bergab durch das prächtig gefärbte Döttersbachtal, bis wir nach einem kurzen Anstieg das Gipfelkreuz der Koppe, eines Basaltkegels, erreichten. Von hier aus hatten wir einen schönen Blick auf Leubsdorf.


Foto: Hans-Peter Sperber (Am Gipfelkreuz der Koppe)

Nur ein paar Meter weiter kamen wir zu einer Hochbank mit schönem Fernblick, die aber leider schon belegt war.

Kurz danach erreichten wir Dattenberg mit der gleichnamigen Burg. Hier hat ein Berliner Architekt vor 130 Jahren rund um die Burgruine ein schlossartiges Anwesen im neugotischen Stil gebaut. Sehr beeindruckend.

Der Rest des Weges führte uns durch einen wunderschönen Herbstwald nach Linz. Noch ein kurzer Abstecher über den Markt und wir erreichten direkt neben der Linzer Burg das Restaurant „Am Strünzerbrunnen“.

Hier wurden wir hervorragend und „gut bürgerlich“ bewirtet. Anschließend waren es nur noch 500 m bis zum Bahnhof.

Insgesamt bewältigten wir gut 15 km und stolze 515 Höhenmeter, welche allerdings schön verteilt waren.

Die nächste PSV-Wanderung findet am 10.12.2023 statt. Jeder ist zum „Schnupperwandern“ herzlich eingeladen. Hinweise zu den Anforderungen finden Sie im Internet unter

Sportarten | Polizei-Sport-Verein Siegburg 1976 e.V. (psv-siegburg.de).

Hier finden Sie auch Informationen zu unserem neuen Angebot „Persönlicher Wander-Coach“.

Hans-Peter Sperber

Tourenbericht der Wandergruppe I vom 22.10.2023

Schöne Aussichten und Dornen

Trotz regnerischer Wettervorhersage trafen sich 15 Wanderinnen und Wanderer um 10:30 Uhr auf dem Wanderparkplatz in Wolperath, Krokusweg.

Geplant war witterungsbedingt eine Tour mit einigen Unterstellmöglichkeiten, die glücklicherweise nicht in Anspruch genommen werden mussten. Erst kurz vor unserem Ziel fing es leicht zu regnen an.

Bereits zu Beginn der Tour erlaubte die klare Luft eine Weitsicht bis zur 50 km entfernten Hohen Acht (Eifel). Neben einem umfassenden Siebengebirgsblick in Richtung in Richtung Süden gab es sehr schöne Aussichtspunkte auf die Wahnbachtalsperre.

Blick auf die Wahnbachtalsperre, im Hintergrund ist die Eifel erkennbar.

Nach gut 4 km folgte die erste Rast an einer großen Hütte mit anschließendem Gruppenfoto.

Die Wandergruppe I am 22.10.2023

Nach insgesamt 6 km sollte der Weg durch das wilde Lehnbachtal nach Remschoss führen, aber der Pfad wurde immer schmäler, umgestürzte Bäume versperrten den Weg und mussten umgangen werden und Brombeerranken machten uns zunehmend den Platz streitig. Immerhin konnten wir ein Reh aus nächster Nähe beobachten, das wohl nicht mit uns gerechnet hatte. Nur 50 m vom Ortsrand entfernt mussten wir abbrechen und uns bis zu einem parallel verlaufenden Weg durch das Brombeerhang durchkämpfen. Das ging nicht ganz ohne Schrammen und Kratzer ab, aber alle hielten durch.

Am Brombeerhang

Hinter dem Ort Remschoss führte der Weg zunächst hinunter ins Bröltal und anschließend wieder hoch nach Schöneshof und entlang von Pfeifersbach und Bonnenbach nach Wolperath zurück.

Nach einer ziemlich aufregenden Wanderung von 15 km und 250 Höhenmetern verwöhnte uns das Küchenteam in der Trattoria „Zum Pütze Jupp“. Von dort waren es nur noch 500 m bis zum Parkplatz. Die nächste PSV-Wanderung findet am 12.11.2023 statt. Jeder ist zum „Schnupperwandern“ herzlich eingeladen.

Mitgliederversammlung 2023

Der Polizei-Sport-Verein Siegburg 1976 e.V. (PSV) führte am 2. Juni im Schützenhaus Sankt Augustin-Niederpleis seine Mitgliederversammlung durch.

Geschäftsführer Hans-Peter Sperber bilanzierte dabei die regionalen und überregionalen Aktivitäten des PSV, die sich fortlaufend weiterentwickelt haben. Den derzeit 183 Mitgliedern, von denen über 80 % nicht der Polizei angehören und die vorwiegend aus dem rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreis stammen, bietet sich ein breites Angebot für den Freizeitsport. Auf dem Programm stehen Badminton in Hennef, Frauenfußball in Sankt Augustin, Tischtennis als stressfreies TT-Spielen in Siegburg und Wandergruppen, die sich vierwöchentlich für sportliches und moderates Wandern, aber auch für ein Wochenendwanderung und eine Wanderwoche treffen.

Besonders stolz ist der Verein auf seine Abteilung Prävention, die Selbstbehauptungskurse für Frauen und Mädchen sowie Integrative Schwimmkurse für Frauen und junge Kinder im Hallenbad der Sportschule Hennef anbietet.

Für interessierte Polizeivollzugsbeamte werden speziell auf den aktiven Dienst zugeschnittene Jiu-Jitsu Eingriffstechniken im Rahmen eines regelmäßigen modernen Trainings angeboten.

Bei der Entwicklung der Mitglieder hat sich der Anteil der Frauen seit 2010 auf nunmehr 36 Prozent verdreifacht. Angestrebt wird eine weitere Verjüngung des Mitgliederbestandes, des Vorstandes und die weitere Verbesserung der Qualifikation. Die demnächst acht ausgebildeten Übungsleiter -C- werden ergänzt durch die laufende Fortbildung zum Ausbilder Rettungsschwimmen und drei Schwimmlehrer Assistent*innen sowie eine Ausbildung zum Trainer -B- „Bergwandern in der Prävention“.

Die Wahlen zum Vorstand des PSV führten zu mehreren Personalveränderungen:

Frank Ennenbach wurde zum 2. Vorsitzenden und Hans-Dieter Peine zum Fachwart für Öffentlichkeitsarbeit gewählt. Die bisherige Amtsinhaberin „Öffentlichkeitsarbeit“, Lara Schneeberger, wechselte in das Amt der 2. Geschäftsführerin. Wilfried Hupperich, der dieses Amt 23 Jahre innehatte, trat nicht mehr zur Wahl an. Der 1. Vorsitzende dankte ihm für dieses außergewöhnliche lange und erfolgreiche Engagement. Wilfried bleibt als neuer Beisitzer dem Vorstand erhalten.

Armin Görgens, Hans-Peter Sperber und Wolfgang Schneider wurde die Goldene Ehrenplakette für 40-jährigen Vereinsmitgliedschaft überreicht.

Der neue Vorstand des PSV. Es fehlt der Fachwart ÖA Hans-DIeter Peine.